Gestern gab es im Bildungsausschuss Neuigkeiten im Bereich Schule und Schulentwicklungsplanung. Wurde über die Entwicklung im Süden auf Grund der Anmeldefristen Stillschweigen vereinbart, so wurden nun genauere Informationen bekannt.
So zeichnet sich für die Gymnasien im Süden laut Bezirksstadträtin Kerstin Beurich eine einvernehmliche Lösung ab. Nachdem das Coppi-Gymnasium weiterhin auf seine Eigenständigkeit mit Verweis auf das Bürgerbegehren besteht, haben Forster- und Kant-Gymnasium Bereitschaft verkündet zu fusionieren, nicht zuletzt auf Grund der neuesten Anmeldezahlen. Der Bildungsausschuss nahm die neuesten Entwicklungen zur Kenntnis, die meisten Fraktionen wollten sich jedoch noch nicht klar dazu positionieren. Klare Positionen wird es vorraussichtlich erst in der nächsten Sitzung des Bildungsausschusses Ende des Monats geben. Was die Frage eines gemeinsamen Standorts für die fusionierte Forster- und Kant-Oberschule betrifft, scheint man auf beiden Seiten offen zu sein und im Moment gehen die Überlegungen in Richtung des Standorts Lückstraße, nicht zuletzt auf Grund der aktuellen Sanierungsmaßnahmen, die inzwischen sehr weit fortgeschritten sind.
Eine weitere Baustelle im Bezirk ist die Frage nach der Einrichtung einer 7. Klasse am fusionierten Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium. Mit aktuell 19 Anmeldungen für die 7. Klasse und annähernd 4 vollen 5. Klassen steht das Bezirksamt dem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung die 7. Klasse zu erhalten eher skeptisch gegenüber. Laut Frau Beurich sprach sich auch die Schulleiterin des Herder-Gymnasiums Frau Dr. Möhske gegen eine 7. Klasse aus, auch wenn eine Meinung der gesamten Schulleitung und der Elternvertretung bisher aussteht.
Für den Fall des Herder-Gymnasiums wird es also weiterhin spannend bleiben, vor allem da bereits die klare Aussage gemacht wurde, dass für eine Umlenkung von Anmeldungen an anderen Schulen keine gesetzliche Möglichkeit besteht, da an allen anderen Schulen die Kapazität noch nicht ausgeschöpft ist.
Auch dazu wird es vermutlich in der nächsten Sitzung des Bildungsausschuss eine Beratung geben.
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